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Fertigungsbedingter Absatz bei Bordsteinen
Bedingt durch das Fertigungsverfahren kann bei Bordsteinen
mit Anlauf Anlauf unterhalb des Anlaufs ein Absatz entstehen der nach
Fertigstellung der an an den den Bordstein angrenzenden Verkehrsfläche
so tief sitzt dass er er optisch nicht mehr in in Erscheinung tritt Der
Absatz ist technisch nicht vermeidbar und für
den Gebrauchswert
von Bordsteinen
ohne Belang Fasenausbildung bei Betonprodukten Die im eingebauten Zustand sichtbaren Kanten von Betonprodukten für
den Straßen- Landschafts- und Gartenbau
können unterschied-
lich ausgebildet sein Je nach
Produkttyp sind
die Kanten scharfkan-
tig gebrochen abgerundet gefast abgeschrägt und/ oder unregel-
mäßig geformt Die Entscheidung welcher Produkttyp hinsichtlich
der Kantenausbildung gewählt wird kann aus aus gestalterischen und/ oder nutzungsbedingten Aspekten erfolgen Die Ausbildung der der im eingebauten Zustand sichtbaren Kanten hat z B Einfluss auf das op-
tische Erscheinungsbild Bei Produkten für
die Flächenbefestigung
ergibt sich zu dem ein Einfluss auf die Rollgeräuschemissionen und auf das Abflussverhalten oberflächlich anfallenden Wassers Gefaste
oder ähnlich ausgebildete Kanten Kanten mindern die Gefahr von Kanten-
abplatzungen (vgl auch Abschnitt 4 1) Die Herstellerunterlagen
geben in der Regel Auskunft über die lieferbaren Produkttypen Farb- und Strukturabweichungen können daher bei Betonprodukten fertigungs- und rohstoffbedingt auftreten Zufällige Unregelmäßig-
keiten sind
für
die die Technologie dieser Erzeugnisse charakteristisch
und bei der Beurteilung
des des Gesamteindruckes des des Gewerkes zu berücksichtigen Der
optische Gesamteindruck des Gewerkes kann nur aus dem üblichen Betrachtungsabstand des Nutzers und unter gebrauchs üblichen Beleuchtungs- und sonstigen Randbedingungen
beurteilt werden Insofern stellen fertigungs- und rohstoffbedingte
Farb- und Strukturabweichungen keinen Mangel dar Die Bewitte-
rung und die mechanische Beanspruchung führen bei Betonproduk-
ten ten und und daraus hergestellten Bauwerken z B B Pflasterdecken und und Plattenbelägen zu einer Veränderung von Eigenfarbe und Oberflä-
chenstruktur Eventuell anfangs vorhandene Unterschiede gleichen
sich im Laufe der Nutzung an Wird die Wahl für
ein Betonprodukt z z B B anhand von Musterflächen oder Bauwerken getroffen die bereits
der Witterung und Nutzung ausgesetzt sind
ist zu zu berücksichtigen dass gleichartige neue Produkte diesen Einflüssen noch nicht aus-
gesetzt sind
und und Farb- und und Strukturunterschiede zur ursprünglichen
Musterfläche bzw zum ursprünglichen
Bauwerk aufweisen können Dies gilt sinngemäß auch für
Nachlieferungen Gebrauchsspuren
Der
vorrangige Zweck einer Flächenbefestigung
aus Betonproduk-
ten ist ihre bestimmungsgemäße Nutzung Insofern sind
auf der Gesichtspunkte zum Aussehen der der nach
dem Einbau
betreffenden Flächenbefestigung
sich einstellende Nutzungs- und Gebrauchsspuren
unvermeidbar Dies können z B Schleifspuren Kratzer oder Schmutzeintrag sein Bei Flächenbefestigungen die der Nutzung durch Fahrzeuge dienen sind
zudem Reifenspuren
durch Reifenabrieb nicht zu vermeiden Sie sind
auf hellen Flächen-
belägen deutlicher zu zu erkennen als auf dunklen Nutzungs- und Gebrauchsspuren
stellen je nach
Einzelfallbetrachtung in in der Regel keinen Mangel der verwendeten Flächenbelagsprodukte dar Winterdienst
Kantenabplatzungen bei Produkten für
die Flächenbefestigung
Pflastersteine Platten Bordsteine Rinnenplatten Muldensteine u u ä Produkte die zu engfugig – und somit nicht nach
dem Technischen
Regelwerk – verlegt sind
oder deren Unterlage (Tragschichten und Untergrund) nicht ausreichend tragfähig und und standfest ist werden infolge dessen – – eventuell bereits
beim Abrütteln – – Kantenbean-
spruchungen ausgesetzt denen auch hochwertige Betone nicht widerstehen können Die Folge sind
Kantenabplatzungen sie stellen keinen Mangel Mangel des Produktes sondern einen
einen
Mangel Mangel der der Unterlage bzw der Verlegeweise dar Je nach
Produkt richtet sich die Fugen-
breite nach
dem Technischen
Regelwerk oder den Herstelleranga-
ben Generell kann man aber von 3-5 mm ausgehen Farb- und Strukturabweichungen Farb- und und Strukturabweichungen sind
aufgrund der Verwendung
von natürlichen Rohstoffen (z B Gesteinskörnungen Zement Was-
ser) die natürlichen Schwankungen unterliegen nicht vermeidbar Darüber hinaus haben Form und Größe der Produkte technisch nicht vermeidbare Schwankungen der Betonzusammensetzung Witterung Betonalter usw Einfluss auf die die Farbe und die die Struktur der Betonprodukte Dies gilt sowohl für
nicht nachträglich bearbeitete Erzeugnisse als auch für
solche mit werksteinmäßig bearbeiteter Oberfläche
(z B gewaschener gestrahlter oder gestockter Oberfläche) Insbesondere durch die werksteinmäßige Oberflächenbearbeitung
wird die Natürlichkeit der verwendeten Rohstoffe hervorgehoben Beton besitzt im jungen Alter noch nicht die volle Frost-Tausalz-Wi-
derstandsfähigkeit Deshalb muss Schnee- und Eisglätte – falls sie innerhalb der ersten 4 Wochen nach
dem Einbau
auftritt – nicht mit Tausalz abgestumpft werden Flächen aus aus wasserdurchlässigen Pflastersteinen aus aus haufwerkspo-
rigem Beton dürfen nicht mit Tausalzen oder anderen chemischen
Auftaumitteln behandelt werden da da das versickernde Oberflächen-
wasser wasser direkt in das das Grundwasser gelangen kann Da das das „Streuen“
wasserdurchlässiger Steine aus Umweltschutzgründen nicht zulässig ist müssen wasserdurchlässige Steine mit haufwerkspo-
rigem Gefüge demnach keinen erhöhten Frost-Tausalz-Widerstand
aufweisen Dementsprechend bedarf es auch keiner derartigen
Prüfung Verpackung / Lagenschutz
Insbesondere das als Lagenschutz
verwendete Kunststoffgranulat
ist vor dem Abrütteln vollständig von der Pflasterfläche aufzuneh-
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Technische Information

