Umwelt- und Ressourcenschutz sind für uns Themen, die wir im Rahmen unserer betrieblichen Möglichkeiten aktiv berücksichtigen. Dabei setzen wir auf nachvollziehbare Lösungen – sowohl bei der Entwicklung und Auswahl unserer Produkte als auch bei der Energieversorgung unseres Produktionsstandorts.
Referenzobjekt Landhotel Voshövel in Schermbeck, Hakalit-Rechteckstein
AirProtect
Produkte mit der AirProtect Eigenschaft enthalten einen photokatalytisch wirksamen Zusatzstoff. Unter geeigneten Lichtbedingungen findet eine photokatalytische Reaktion an der Oberfläche des Pflastersteins statt, die die Umsetzung von in der Umgebungsluft vorhandenen Stickoxiden (NOx) in Nitratverbindungen fördert (Nachweis: D-Tox Messlabor für Photokatalyse). Luftreinigende Betonpflastersteine und -platten sind besonders dort sinnvoll, wo Schadstoffe entstehen und sich Menschen aufhalten. Ein weiterer positiver Effekt ist die superhydrophile Oberfläche. Die Intensität der Anhaftung von Grün- und Moosablagerungen wird reduziert.
Referenzobjekt Ernst-Barlach-Gesamtschule in Dinslaken, Scharnhorststraße, Futura 60 x 30 cm muschelkalk und Vezano 40 x 15 cm muschelkalk
Referenzobjekt Stadtarchiv in Dinslaken, Elmar-Sierp-Platz, Dilock 30x20x8 cm grau-anthrazit nuanciert
Erläuterungen zur Luftverbesserung durch unser AirProtect-System:
Stickstoffoxid ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene gasförmige Verbindungen, die aus den Atomen Stickstoff (N) und Sauerstoff (O) aufgebaut sind. Vereinfacht werden nur die beiden wichtigsten Verbindungen Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) dazu gezählt. Jeder Eintrag von NOx in die Umwelt wird generell über die Zeit bestenfalls zu Nitrat umgewandelt. Ohne die Photokatalyse (= eine durch Licht ausgelöste Reaktion) unseres AirProtect-Systems dauert der Prozess nur länger. Stickstoffoxide (NOx) gehören zu den reaktiven Stickstoffverbindungen. Stickstoffdioxid ist u.a. im Sommer für die Ozonbildung verantwortlich und schädigt als Gas Pflanzen. Zum Schutz der Vegetation wird ein kritischer Wert von 30 μg/m3 NOx als Jahresmittelwert verwendet.
Bei dem Menschen führt Stickstoffdioxid zu Bronchialverengungen und verstärkt allergene Wirkungen. Ausgehend von einem stündlich gemessenen Jahresmittelwert von 46 μg/m3 Stickdioxide (NO2), was knapp über dem Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit von 40 μg/m3 NO liegt, entstehen beim vollständigen Abbau der über das gesamte Jahr anfallenden Stickoxidmenge 500 mg/m3 Nitrat.
Fazit: Die Photokatalyse trägt kein NOx in die Umwelt ein. Das vorhandene NOx verursacht Gesundheits- und Umweltgefahren. Wird das Gas nicht durch den Menschen oder die Umwelt aufgenommen, bildet sich Nitrat. Die Photokatalyse sorgt für eine schnellere und lokale Umsetzung der in der Luft enthaltenen NOx in Nitrat.
Objektbezogen können wir Ihnen unser gesamtes Pflastersortiment in der Ausführung AirProtect anbieten.
Im Gestaltungsbereich sind folgende Produkte in der Ausführung AirProtect erhältlich:
versickerungsfähiger Betonfilterstein
Mit unseren versickerungsfähigen Betonpflastersteinen bieten wir Lösungen für Flächen, bei denen Niederschlagswasser möglichst dezentral bewirtschaftet werden soll. Je nach Produkt, Verlegeart und baulichen Voraussetzungen kann das anfallende Niederschlagswasser über die Fugen bzw. das Pflastersystem in den Untergrund abgeführt werden.
Damit können entsprechende Pflasterflächen einen Beitrag zu einer dezentralen Regenwasserbewirtschaftung leisten.
Folgende Produkte sind als Aqualit-Betonfilterstein erhältlich:
Weitere Pflastersteine
Grüne Pflastersteine
Für die eindeutige und gut erkennbare Kennzeichnung von Stellflächen an E-Ladesäulen produzieren wir Betonpflastersteine in grüner Farbgebung.
Damit bieten wir eine auf den jeweiligen Anwendungszweck abgestimmte Gestaltungslösung für Flächen im Umfeld der Elektromobilität.
Referenzobjekt Landhotel Voshövel in Schermbeck, Hakalit-Rechteckstein
Referenzobjekt Sportplatz FC Grün-Weiß Lankern, Hakalit-Rechteckstein
Recycling
Wir setzen bei der Herstellung unserer Produkte Recyclingmaterial ein.
Photovoltaik
Für unseren Produktionsstandort nutzen wir eine eigene Photovoltaikanlage. Der erzeugte Solarstrom wird somit auch für unseren betrieblichen Energiebedarf eingesetzt und deckt damit einen Teil des Strombedarfs unserer Produktion.